Sonderbericht zur Vermögenslage
Das unsichtbare Börsenrisiko
"Mehr als ein Viertel der deutschsprachigen Bevölkerung riskiert einen direkten Verlust, wenn die Börsen implodieren."
Die neue Aktionärskultur
In den letzten Jahren hat sich die Investmentkultur in der DACH-Region massiv gewandelt. Niedrigzinsen, Neo-Broker und Finanz-Influencer haben Millionen neue Anleger an den Kapitalmarkt gelockt. Dieser Abschnitt beleuchtet den aktuellen Status Quo und zeigt, wie groß der Anteil der Bevölkerung ist, der mittlerweile direkten Marktschwankungen ausgesetzt ist.
Anteil der Investierten (DACH)
Datenbasis: Befragung von 15.000 Personen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (Q1 2026).
28% direkt investiert
Über ein Viertel der Bevölkerung hält Aktien, ETFs oder Krypto-Assets. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen.
Mangelnde Diversifikation
Rund 40% der neuen Anleger sind in weniger als 3 Einzelwerte investiert, was ein enormes Klumpenrisiko im Falle einer Korrektur darstellt.
Fazit: Der Wohlstand breiterer Bevölkerungsschichten ist so stark wie nie zuvor an die Entwicklung der globalen Finanzmärkte gekoppelt.
Wer trägt das Risiko?
Das Risiko ist nicht gleichmäßig verteilt. Nutzen Sie die Interaktionsmöglichkeiten unten, um zu sehen, wie sich die Aktionärsquote über verschiedene Altersgruppen in den jeweiligen Ländern unterscheidet.
Der Crash-Simulator
Was bedeutet "Börsenimplosion" konkret für die Bevölkerung? Simulieren Sie hier verschiedene Krisenszenarien. Verändern Sie den Regler, um zu sehen, wie viel Vermögen in der DACH-Region vernichtet würde und wie es den Durchschnittsanleger trifft.
Marktszenario einstellen
Hinweis: Ein Einbruch von 30-40% entspricht historischen Ereignissen wie der Dotcom-Blase (2000) oder der Finanzkrise (2008).
Vernichtetes Privatvermögen (DACH)
0 Mrd. €
Verlust pro Durchschnitts-Anleger
0 €
Makroökonomischer Effekt
Normales Marktumfeld. Keine signifikanten Auswirkungen auf den Konsum erwartet.